Angebot!

Jugend-Workshop „Sucht“

Ursprünglicher Preis war: €650,00Aktueller Preis ist: €450,00.

Dieser spannende Workshop kombiniert persönliche Erfahrung, wissenschaftliche Erkenntnisse, emotionale Elemente und Interaktivität, um das Thema Sucht am Beispiel Alkohol ansprechend und tiefgehend zu behandeln. Das schafft Raum für sowohl Information als auch Reflexion und bietet praktische Ansätze zum kritischen und selbsbewussten Umgang.

 

Clear dates

Kategorien: , ,

Beschreibung

Vortragstitel:

„Ohne Maske: Was dir keiner über Alkohol und Sucht sagt“


1. Einführung und Vertrauensaufbau (15 Minuten)

  • Vorstellung: Kurze Erklärung, wer referiert bist und warum das Thema dieser Person wichtig ist.
  • Überblick über Suchterkrankungen
  • Ziele des Workshops: Beschreibung, dass die Teinehmer nach dem Workshop mehr über Sucht wissen, als viele andere.

Interaktives Element: Einstiegsfrage: Was die Teilnehmer über „Sucht“ denken oder darüber schon gehört haben, um ein erstes Gefühl für ihr Wissen und ihre Perspektiven zu bekommen.


2. Was ist Sucht? (20 Minuten)

  • Definition: Erklärung auf einfache Weise, was Sucht ist (körperliche und psychische Abhängigkeit).
  • Unterschiede: Aufzeigen des Unterschiedes zwischen Gewohnheit, Missbrauch und Abhängigkeit.
  • Beispiele: Beispiele aus dem Alltag jugendlicher (z.B. Smartphones, Videospiele, Süßigkeiten), um Suchtgefahren greifbar zu machen. Ohne moralische Urteile.

Interaktives Element: Analogien aus der (Jugend)literatur., z.B. „Herr der Ringe“


3. Mythen und Wahrheiten über Alkohol (20 Minuten)

  • Interaktive Übung: Liste von verbreiteten Mythen über Alkohol, wie „Alkohol entspannt nur“, „Es ist normal, zu trinken“ oder „Jeder trinkt, also kann es nicht so schlimm sein“. Die Jugendlichen werden diese Mythen aus eigener Sicht bewerten (z.B. in einer Ja/Nein-Runde oder einer Umfrage)
  • Aufklärung: Erläuterung nach der Übung der harten Fakten, z.B. dass Alkohol langfristig zu Depressionen, Leberversagen und sozialer Isolation führen kann, und dass Alkoholmissbrauch häufig bereits in jungen Jahren beginnt, oft aufgrund gesellschaftlicher Schönfärberei.
  • Kritik an Werbung und Medien: Bilder von typischen Alkoholwerbungen (Fröhlichkeit, Partys, Coolness). Kontrastieren mit realen Bildern oder Berichten über die Folgen von Alkoholkonsum.
  • Die Inszenierung von Coolness: Erklärung, dass viele Jugendliche sich bewusst oder unbewusst inszenieren, um Anerkennung in der Gruppe zu bekommen. Aufzeigen, wie diese Inszenierung oft nur die positiven Seiten zeigt (z.B. Party und Spaß), während die negativen Folgen (z.B. Kontrollverlust, peinliche Situationen, gesundheitliche Schäden) ausgeblendet werden.

Gruppendiskussion: mit der Frage, wo die teilnehmenden Jugendlichen in ihrem Alltag mit der Verharmlosung von Alkohol konfrontiert werden (z.B. im Fernsehen, in sozialen Medien, bei Festen). Dies fördert das Bewusstsein für die Allgegenwärtigkeit des Problems.


4. Der Mythos der Kontrolle über Alkohol (20 Minuten)

  • Aufklärung über den Kontrollverlust: Aufklären, dass Alkohol sehr schnell die Selbstwahrnehmung verzerrt und der Eindruck, „alles im Griff zu haben“, trügerisch ist. Beispiele (z.B. Erfahungen und Erkenntnisse der Refenten) für Situationen, in denen Menschen glauben, sie hätten alles unter Kontrolle, und dann dennoch gravierende Fehler machen.
  • Gruppenzwang: Warum man tut, was man eigentlich gar nicht will.
  • Die Inszenierung von Coolness: Erklärung, dass viele Jugendliche sich bewusst oder unbewusst inszenieren, um Anerkennung in der Gruppe zu bekommen. Aufzeigen, wie diese Inszenierung oft nur die positiven Seiten zeigt (z.B. Party und Spaß), während die negativen Folgen (z.B. Kontrollverlust, peinliche Situationen, gesundheitliche Schäden) ausgeblendet werden.

Praktisches Element: Jugendlichen sollen darüber sprechen, was sie in solchen Situationen tun würden, und ob sie selbst schon einmal erlebt haben, dass jemand unter Alkoholeinfluss die Kontrolle verloren hat.


5. Einführung des Themas Doppelmoral (10 Minuten)

  • Direkter Einstieg: Frage an die Jugendlichen: „Habt ihr euch schon einmal gefragt, warum Erwachsene Alkohol trinken dürfen, ihr aber nicht?“ Teilen von Gedanken und Erfahrungen der Jugendlichen. Diese Frage wird sicherlich viele zum Nachdenken bringen und ihre bisherigen Vorstellungen in Frage stellen.
  • Beispiel aus der eigenen Jugend des Referenten: Z.B. Erzählung von der eigenen Kindheit und Jugend, in der Alkohol allgegenwärtig war, aber niemand auf die Gefahren hingewiesen hat. Erklärung, dass dies ein typisches Muster war und leider bis heute oft noch ist.
  • Moderne Doppelmoral: Eingehen auf die heutige Zeit ein und Erläuterung, dass gerade viele Eltern zwar auf gesunde Ernährung achten, aber beim Thema Alkohol weggucken. Veranschaulichung, dass dies eine Form der Doppelmoral ist, die nicht nur unfair ist, sondern auch gefährlich.
  • Das Schweigen der Eltern: Frage die Jugendlichen, ob sie glauben, dass ihre Eltern ehrlich über die Gefahren von Alkohol sprechen. Beispielszenario: „Was würde passieren, wenn ein 12-Jähriger seine Eltern fragt, warum er kein Bier trinken darf, aber sie schon?“ Warum die meisten Eltern dieser Diskussion ausweichen, weil sie selbst das Thema oft nicht richtig reflektiert haben.

Die ehrliche Antwort, die viel zu selten kommt: „Alkohol ist ein Nerven- und Zellgift, das das Verhalten von Menschen negativ beeinflusst, und deshalb wollen Eltern ihre Kinder davor schützen.“ Gemeinsame Überlegungen, warum diese ehrliche Antwort fast nie gegeben wird, obwohl sie notwendig wäre.


6. Mut zur Ehrlichkeit und Kritik (10 Minuten)

  • Ermutigung der Jugendlichen: Verständlich machen, dass es manchmal schwer ist, die unbequeme Wahrheit zu sagen oder schwierige, unbequeme Fragen zu stellen, aber dass Ehrlichkeit und offene Gespräche immer der bessere Weg sind. Ermutigung, das Gespräch mit den Eltern zu suchen und mehr Ehrlichkeit und Offenheit zu dem Thema in ihre Familien zu bringen.
  • Förderung kritischen Denkens: Die Doppelmoral Erkenntnis stärkt das Bewusstsein dafür, dass nicht alles, was in der Gesellschaft als „normal“ gilt, tatsächlich richtig oder gesund ist.
  • Selbstverantwortung: Die Jugendlichen sollen lernen, für ihre eigenen Entscheidungen Verantwortung zu übernehmen, unabhängig davon, was Erwachsene tun oder Typen die einen auf Mega Dope und Aura Faktor 500 machen.

Interaktives Element: Fragen an Jugendlichen, ob sie sich selbst schon in einer Situation befanden, die im Sinne von Doppelmoral besonders widersprüchlich war. Haben sie sich getraut, das anzusprechen oder zu hinterfragen?


7. Fazit: Mehr Wissen, bedeutet besser handeln (3 Minuten)

  • Zusammenfassung: Was Sucht wirklich ist und warum Alkohol die Menschen seltsam handeln lässt
  • Abschlussbotschaft: Die Bedeutung von Selbstbestimmung, Ehrlichkeit und Selbsteinschätzung.
  • Inspirierende Worte zur Ermutigung und dem Aufruf sich nichts vormachen lassen. Das Bauchgefühl ist schlauer, als die Werbung.

Positiver Abschluss: Zitat oder eine inspirierende Geschichte, um die jungen Zuhörer mit einem positiven Gefühl aus dem Workshop zu entlassen.


8. Fragerunde und Diskussion (5 Minuten)

  • Offene Fragerunde für das jugendliche Publikum
  • Einladung zu weiterer Diskussion nach dem Vortrag oder Verteilung von Informationsmaterialien/Links zu Ressourcen

Feedback: Aufforderung an die Teilnehmer, Feedback zur Veranstaltung an den Orgnisator zu geben. Der Organisator gibt das Feedback an uns weiter. Wir wollen uns stetig verbessern!


Dieser spannende Workshop kombiniert persönliche Erfahrung, wissenschaftliche Erkenntnisse, emotionale Elemente und Interaktivität, um das Thema Sucht am Beispiel Alkohol ansprechend und tiefgehend zu behandeln. Das schafft Raum für sowohl Information als auch Reflexion und bietet praktische Ansätze zum kritischen und selbsbewussten Umgang.

 

Rezensionen

Es gibt noch keine Rezensionen.

Schreibe die erste Rezension für „Jugend-Workshop „Sucht““

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert